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Das Palliative Seminar

Das Sterben alter, oft mehrfach chronisch kranker Menschen gehört inzwischen zum Alltag ambulanter und stationärer Altenpflege. Deshalb sollten unsere Schülerinnen und Schüler in einem Seminar einen Einblick davon bekommen. Das Seminar vermittelte aktuelles Fachwissen, praxisrelevante Kompetenzen und soll die Entwicklung persönlicher Haltungen stärken.

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“  Cicely Saunders 

 

Die Schülerinnen und Schüler lernten Konzepte und Erfahrungen einer palliativen Betreuung und Sterbebegleitung umfassend kennen und in die eigenen Arbeitsbereiche zu übertragen. Dabei stand die Entwicklung der Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse und Wünsche von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen im Zentrum. Gruppenbild mit der Klasse AP 15 vom palliativen Seminar

Ziel war es, sich in einer geschützten Atmosphäre mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander zu setzen und die fachliche Kompetenz im jeweiligen beruflichen Feld der Palliativversorgung und Hospizarbeit zu erweitern. Weiterhin vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre psychosoziale Kompetenz. Das schaffte Sicherheit, um den vielschichtigen Problemen in der Praxis begegnen zu können.

Interview mit den Schülerinnen Snezana Vareskic und Anna-Maria Eberl:

Fr. Vareskic:
„Das Palliative Seminar war sehr schön. Frau Rackl und Frau Lerle haben das gut gestaltet. Ich konnte viel lernen und mir gefühlsmäßig viel vorstellen. Ich hatte zuerst eine andere Vorstellung und bin positiv überrascht.“

Fr. Eberl:
„Die Tage waren sehr schön, trotz des sensiblen Themas. Es war emotional sehr aufwühlend, da es mich selbst berührt und zum Nachdenken gebracht hat.“